Wer einen Diesel mit EURO 5-Abgasnorm fährt, befindet sich seit ein paar Jahren in einem Zustand maximaler Unsicherheit, die durch die Diskussion rund um den VW-Dieselskandal ausgelöst wurde. Immer neue Fragen werden aufgeworfen und aktuell wird vermehr über die Musterfeststellungsklage in Braunschweig gegen VW berichtet, der sich Hunderttausende angeschlossen haben.

Doch ist dieser Anschluß an die Massen-Klage der beste Weg, sein individuelles „Diesel-Problem“ gelöst zu bekommen? Daran bestehen erhebliche Zweifel, wie eine aktuelle Kolumne von Hermann-Josef Tenhagen auf Spiegel Online sehr gut aufzeigt. Zu finden unter: https://www.spiegel.de/wirtschaft/musterfeststellungsklage-vw-kunden-und-die-richtige-taktik-gegen-volkswagen-a-1286730.html

Wer sich dazu entschließt, individuell gegen den Hersteller vorzugehen, ob mit oder ohne Rechtsschutzversicherung, erhält bei mir eine persönliche,  individuelle und kostenfreie erste Einschätzung seines Diesel-Falles. Meine Erfahrung mit den EA 189-Fällen ist, dass sich Volkswagen in aller Regel früher oder später auf einen vernünftigen Vergleich einlässt und den Käufern somit die Möglichkeit gibt, sich von den Problem-Autos ohne wirtschaftlichen Totalschaden zu trennen. Voraussetzung ist aber immer das anwaltlich begleitete Vorgehen und in aller Regel der Gang in das Klageverfahren. Ein bedauerlicher, aber zur Zeit nicht zu ändernder Zustand.

 

 

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